E-Mail-Adressen verschlüsseln
Ein noch immer häufiges Missverständnis ist, dass man einmal seine E-Mail-Adresse hergegeben haben muss um Spam-Mails zu erhalten.
Der weitaus größere Teil der Spam-Listen die die verschiedensten E-Mail-Adressen enthalten, werden von Spam-Robots gesammelt die automatisch dass Internet nach unverschlüsselten E-Mail-Adressen durchsuchen und diese indizieren.
Um den Mißbrauch Ihrer E-Mail-Adresse von Anfang an einzudämmen, hier einige Möglichkeiten zur Spam-Bekämpfung.
So vermeiden Sie E-Mail Spam:
- E-Mail-Adresse verschlüsseln
Es gibt unterschiedliche Methoden um E-Mail-Adressen zu verschlüsseln und dadurch für Spam-Roboter unkenntlich zu machen.- Mittels Javascript wird die E-Mail-Adresse im Quellcode in seine Einzelteile zerlegt und auf der Website wieder zusammengesetzt. Für den Besucher erscheint daher eine ganz normale E-Mail-Adresse, Spam-Roboter die den Quellcode durchsuchen, können diese jedoch nicht erkennen.
- Sie können sich auch schützen indem Sie Ihre E-Mail-Adresse umdrehen. Schreiben Sie dazu <span style=”unicode-bidi:bidi-override; direction: rtl;”>ta.uoy4zib@eciffo</span> und durch den CSS-Befehl wird die Adresse im Browser in umgekehrter (also richtiger) Reihenfolge dargestellt.
- Die Mail-Adresse nicht direkt ausschreiben ist sicher der sicherste Weg. Dazu geben Sie beispielsweise nur “office (at) biz4you (punkt) at” an oder speichen die E-Mail-Adresse als Grafik ab. Nachteil dieser Methoden ist aber vor allem dass Sie auch von Ihren Besuchern nicht einfach angeklickt oder kopiert werden kann, sondern händisch eingegeben werden muss.
- Geben Sie den ASCII-Code der E-Mail-Adresse in Ihren Quellcode ein, dieser wird auf der Website automatisch richtig interpretiert. Hier gibt’s eine Liste der ASCII-Codes für die verschiedenen Zeichen.
- Formulare verwenden
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse erst gar nicht an, sondern stellen Sie Ihren Besuchern Web-Formulare zur Verfügung über die sie Ihnen Nachrichten senden können. - Sie können auch den Zugriff auf den Quelltext verwehren indem Sie die rechte Maustaste ausschalten und die STRG-Taste und die Menüleiste des Browsers für Ihre Seite verhindern. Lesen Sie hier mehr zu dieser Technik.
Auf keinen Fall sollten Sie versuchen Spam-Mails zu vermeiden indem Sie Ihre E-Mail-Adresse erst gar nicht angeben. Die Möglichkeit Ihrer Besucher Sie einfach und schnell zu kontaktieren sollte immer im Vordergrund stehen.
Weitere gute Beispiele gibt es bei Dr. Web
Beitrag von Martin Mühl










Am 4. Dezember 2006 um 10:01 Uhr
Die hier vorgestellten Techniken sind in meinen Augen nicht sehr sinnvoll, außer Variante 2.
1.1)
diese Methode funktioniert zwar, aber in Zeiten der Barrierefreiheit, sollte kein Javascript verwendet werden.
1.2)
Wie viele wissen, liest Bots den Quellecode aus, wodurch das verkehrte Schreiben sinnvoll ist, aber mittels eines Screen-Readers wieder zu nichte macht.
1.3)
Klingt toll, ist es aber nicht, Bots sind Programme, welche sehr leicht modifiziert werden können. die Ausschreibung mit (dot), (at),… bringt nichts mehr, da sie das schon erkennen.
Grafiken kann ich wegen der Barrierefreiheit nicht empfehlen.
1.4)
für diesen Punkt gilt dasselbe wie 1.3, bringt nichts mehr.
2)
Das Formular ist in meinen Augen die sicherste Variante, wobei man hier einen anderen Punkt beachten muss.
Dieses Formular muss Spam sicher sein, siehe: www.nev-hilft.de -> projekt-aufbau -> Sicherheit -> Sichere Formulare
3)
Variante 3 schließe ich gleich mal aus, ein Spammer ist kein Mensch, sondern ein Programm und sieht die Seite wie ein Screenreader, er versteht kein JavaScript, dadurch ist diese Speere ohne Effekt.
Nebenbei gibt es noch andere Techniken, die ich selbst nicht befürworte:
zb:
mittels CSS, elemente ausblenden zb: meine@das.gehoert.nicht.dazudomain.tlp
Die einzige Variante welche in meinen Augen Sinn macht, sind Honey-Bots, eine Falle für den Bot, siehe http://www.linux-magazin.de/Artikel/ausgabe/2004/06/108_teergruben/teergruben.html
Am 4. Dezember 2006 um 10:23 Uhr
Methoden 2 und 4 sind nutzbar. Und das Beste: Sie sind kombinierbar. Methoden, die JavaScript voraussetzen, dürften juristisch zumindest bedenklich sein.
Honeypots/Teergruben sind natürlich auch ein nützliches Hilfsmittel, aber weniger zur Verschleierung der email Adresse sondern mehr zur Abwehr von eintrudelndem Spam.
Am 4. Dezember 2006 um 17:42 Uhr
@Siegfried
Wie ich schon beschrieben habe, bringt JS nichts, weil du damit die Barrierefreiheit aufgibst.
wie ich auch schon erwähnt habe, sind diese Email-Sammler keine Menschen sondern Programme wie die Suchmaschinen-Bots.
durch das einsetzen von Honey-Bots sperrst du diese Bots aus.
daher haben sie schon ihre berechtigung.
Am 3. Januar 2007 um 14:20 Uhr
Wie schaut es aus mit den mail-addys die in einem tag steht ?!
zB. oder in php-codes ?!
oder werden diese sachen nicht gelesen von bots ?
Am 2. Juni 2008 um 17:19 Uhr
Wobei wenn man ein Formular zur Verfügung stellt auch nicht das Spamproblem in den Griff bekommen hat. Dann gilt es nämlich das Formular vor Spam zu schützen. Ich habe eine ganz gute Lösung gefunden, siehe Kontaktformular Spam Gruß Fabsen
Am 2. Oktober 2008 um 21:00 Uhr
Formular anstelle der Email-Adresse?
In Deutschland zumindest genügt dies wohl kaum den rechtlichen Anforderungen an ein Impressum.
Mein Vorschlag, da Grafiken ohne alt-Text oder Javascript eben nicht barrierefrei und damit nicht für jeden Nutzer zugänglich sind:
Email-Adresse mit [at] anstelle des @-Zeichens auf der Website.
Javascript-Link zu mailto: mit richtiger Email-Adresse.