Marketing Trends #3 - Guerilla Marketing
Die Idee des Guerilla-Marketing ist es, mit geringem Budget und einer aufsehenerregenden Aktion eine große Werbewirkung zu erzielen.
Die Aktion sollte dabei kreativ sein und entsprechend auf die Zielgruppe zugeschnitten sein, nur dann kann mittels Medienberichten und Mundpropaganda der gewünschte Effekt erzielt werden.
Taktiken des Guerilla Marketing:
- Ambush Marketing
Im Ambush Marketing werden bestehende Marketing Kampagnen konkurrierender Unternehmen genutzt um für das eigene Unternehmen zu werben. Ambush-Marketing war auch im Vorfeld der Fußball-WM 2006 ein großes Thema. - Guerilla Pricing
Beim Guerilla Pricing wird der Kampf mit den Konkurrenten über eine aggressive Preisstrategie ausgetragen. - Online Guerilla Marketing
Durch die schnellen Verbreitungsmöglichkeiten im Internet ist dieses Medium hervorragend für Guerilla Marketing geeignet.
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Taktiken sind verschwimmend, auch die zu anderen Marketing-Trends (vgl. Virus-Marketing). Das grundlegende Konzept besteht aber immer darin mit einer vergleichsweise kostengünstigen Aktion eine große Werbewirkung zu erzielen.
Chancen und Risiken des Guerilla Marketing
Erfolgreiche Guerilla Marketing Kampagnen sind durch ihre vergleichsweisen geringen Kosten äußerst effektiv. In Zeiten der zunehmenden Werbebotschaften die täglich auf die Kunden einprasseln hebt sich Guerilla Marketing durch seine Kreativität und direkten Kontakt mit dem Kunden ab.
Bei aller Kreativität sollte aber der Zusammenhang mit der Zielgruppe nicht aus den Augen verloren werden. Nur wenn dieser Zusammenhang auch ersichtlich ist, kann auch ein entsprechender langfristiger Imagegewinn für ein Unternehmen erzielt werden.
Beitrag von Martin Mühl









Am 2. Oktober 2007 um 07:50 Uhr
[…] Ach übrigends, die große Schwester des Viral-Marketings ist das Guerilla-Marketing, aber das ist eine andere Geschichte. […]
Am 10. Oktober 2008 um 14:42 Uhr
Kreativität ist das Stichwort für mich. Und Qualität. Wenn Guerilla-Marketing nicht ins Spam-Marketing reinfallen will, dann muss man schon etwas bieten. Normale Werbung wird da möglicherweise zum Bumerang.